Anlagethema «Robotics»: Die smarten Maschinen

Der stahlgewordene Traum für Unternehmen schuftet unermüdlich und präzise. Keine Frage: Die Nachfragemaschinerie nach Robotern wird auf Hochtouren laufen. Gemäss der PwC-Studie «Impact for Automation» werden 45 Prozent aller Fabrikarbeiten im Jahre 2040 automatisiert erledigt.
Die allerersten Industrieroboter erblickten das Neonlicht der Fabriken vor 20 Jahren. Heute sind die klobigen Ungetüme ausrangiert. Aktuelle Modelle sind aber nicht nur in der Lage, Salatblätter zu zupfen. Heute erlauben ausgeklügelte Sensoren und Fortschritte in der Softwaretechnologie – dank künstlicher Intelligenz und Machine Learning – den Vorstoss in neue Sphären. Roboter erlangen die Fähigkeiten, sich in der echten Welt zu bewegen, auf ungeplante Ereignisse zu reagieren und sich auf Interaktionen einzulassen. Somit bricht die eigentliche Ära der Robotik an und eröffnet Anlagechancen für alle, die mit Volt investieren und dieses Anlagethema wählen.

Roboter werden überlebenswichtig für Unternehmen

Metallindustrie, Autobranche, Chemieindustrie – Unternehmen aus diesen und anderen Branchen investieren bedeutende Summen in die Robotik. Handlungsdruck üben unter anderem Lohnausgaben und ein unerbittlicher Konkurrenzkampf aus: Wer es verpasst, die Effizienz hochzuschrauben, zum Beispiel bei der Produktionskette, kann die Lichter in der Fabrik bald endgültig ausschalten. Kurzum: Automatisierung ist Trumpf.

Die Nachfrage nach Servicerobotern steigt

Gute Nachrichten von der Roboterfront für alle, die zu Hause am liebsten die Füsse hochlegen: die bereits populären, in der Form eines überdimensionalen Pucks designten Staubsaugerrobotern und selbstständig arbeitende Rasenmäher sind erst der Anfang. Die Consumer-Robotik dürfte die Haushalte erobern, falls weitere technologische Fortschritte erzielt werden und «The Internet of Things» (ioT), die Vernetzung von physischen und virtuellen Gegenständen, flächendeckend Einzug hält.

Co-Bots arbeiten mit Menschen zusammen

Bisher führten Maschinen in einer weitgehend menschenleeren oder -feindlichen Umgebung einen komplizierten, bis ins Detail durchchoreografierten Tanz auf – gesteuert durch eine Programmierung. Die nächste Evolutionsstufe hat ABB mit dem Industrieroboter «YuMi» erklommen. Er verfügt über flexible Hände, Teilezuführungssysteme, kamerabasierte Teileortung und modernste Robotersteuerung und ist in der Lage, mit Menschen in Montageprozessen zusammenzuarbeiten.

Der Roboter als Disruptor. Und Jobvernichter?

Roboter werden – wie jede Revolution – Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Die Angst geht um, dass ganze Berufsbilder verschwinden und Jobs von Robotern übernommen werden, aber keine neuen Stellen für Menschen geschaffen werden. Die Geschichte lehrt uns, dass der Fortschritt auch neue Berufe kreiert, die man sich nicht vorstellen konnte. Wer hätte vor 30 Jahren den Beruf der Influencerin beziehungsweise des Influencers oder der Datenspezialistin beziehungsweise des Datenspezialisten vorausgesehen? Nichtsdestotrotz wird es zumindest kurz- und mittelfristig nicht nur Gewinner geben. Im Falle eines starken Beschäftigungsabbaus stehen bereits Ideen wie ein Grundeinkommen oder die Besteuerung von Robotern zur Debatte. Eines steht fest: Die Robotertechnik wirkt disruptiv und reiht sich so in die Riege anderer technologiegetriebener Bereiche mit Wachstumspotenzial ein wie etwa E-Commerce.

Aktiv Chancen ergreifen

Das Wachstumspotenzial der Robotik kann für Anleger interessant sein. Allerdings ist unklar, wie die Gesellschaft mit Robotern umgehen wird. Zudem ist der Markt jung und stark in Bewegung: Neue Firmen werden mit innovativen Lösungen hinzukommen, andere ihr Versprechen nicht einlösen können. Wir setzen darum auf einen aktiven Investment-Ansatz, um flexibel reagieren zu können.

Risiken von Investitionen an Finanzmärkten/Rechtlicher Hinweis/Disclaimer

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